Industriell hergestelltes HOCl
pH
Der pH-Wert steuert das chemische Profil (Speziesverteilung) und beeinflusst Stabilität, Verhalten und Einsatzcharakter.
Wir stellen HOCl pH-definiert und reproduzierbar ein – abgestimmt auf Umfeld und Anforderungen.
Warum ist pH so entscheidend?
Je nach pH-Fenster verändern sich Profil, Stabilität und Interaktion mit Materialien/Umgebung. pH ist damit kein „Nebenwert“, sondern Teil der Spezifikation.
Je nach pH-Bereich verändern sich u. a.:
- Anteil der relevanten Spezies / Profilcharakter
- chemische Stabilität über Zeit
- Verhalten gegenüber Materialien und Oberflächen
Unser Ansatz:
Wir leiten das pH-Fenster aus Einsatzumgebung, gewünschten Eigenschaften und Rahmenbedingungen ab – und stellen es reproduzierbar ein.
PPM
PPM (FAC) beschreibt den Konzentrationsrahmen des aktiven Systems.
Mit steigender Konzentration verändert sich typischerweise Reaktionsgeschwindigkeit und Prozessfenster (z. B. Kontaktzeit) – nicht die grundsätzliche „Fähigkeit“.
Wir spezifizieren ppm anwendungsbezogen und stellen Profile flexibel her.
Was bedeutet PPM konkret?
PPM (FAC – Free Available Chlor) ist der messbare Anteil des verfügbaren aktiven Systems in der Lösung (Menge des HOCl). Je nach Umfeld und Prozessziel kann ein niedriger, mittlerer oder höherer ppm-Bereich sinnvoll sein.
Typische Einflussfaktoren bei der ppm-Auslegung:
- gewünschte Reaktionsgeschwindigkeit / Prozesszeit
- Materialverträglichkeit und Oberflächen
- Stabilität im Handling (Transport/Lagerung/Öffnen)
- Einsatzumgebung (Temperatur, organische Last, etc.)
Unser Ansatz:
Wir definieren ppm nicht pauschal, sondern profilbasiert je Anwendung – mit klarer Spezifikation und reproduzierbarer Herstellung.
Qualität – industriell hergestellt
Ionenarme, kontrollierte Matrix – optimiert auf Stabilität und Reproduzierbarkeit.
Keine Additive: kein Alkohol, keine Duftstoffe, keine Hilfsstoffe.
Fokus auf definierte Profile statt Standardware.
Was wir unter „Qualität“ verstehen
Unsere HOCl-Lösung basiert auf einer ionenarmen Matrix, die gezielt auf Stabilität, Lagerfähigkeit und reproduzierbare Parameterführung optimiert ist.
Ohne unnötige Zusatzstoffe
- ausschließlich Wasser + HOCl
- keine Additive, keine Alkohole, keine Duftstoffe, keine Hilfsstoffe
Wichtigster Unterschied zu vielen HOCl-Anbietern
Viele marktübliche elektrolytische Verfahren liefern eine „Mischlösung“ aus Anoden-/Kathodenanteilen bzw. Nebenkomponenten – mit stärkerer Abhängigkeit von Wasserqualität/Salzlast und schwankender Matrix.
Unser Ansatz:
Fokus auf gezielte Erzeugung eines definierten HOCl-Profils und kontrollierte Matrixführung ohne Restsalz aus dem Elektrolyseprozess – mit dem Ziel maximaler Reproduzierbarkeit und Stabilität. Dadruch erhalten Sie HOCl mit sehr niedrigem Leitwert und kaum Chloride – sehr gut für die Materialverträglichkeit.

Mengen & Lieferung
Skalierbar von Pilot bis Serie: bis 20.000 L/Tag (profilabhängig).
Standardlieferung in 600 L oder 1.000 L IBC.
Pilot-/Validierungsmengen auf Anfrage.
Versorgung ist Teil der Qualität
Industrie braucht planbare Versorgung, nicht nur Muster. Unsere Produktion ist auf skalierbare Mengen bei gleichbleibender Spezifikation ausgelegt.
Kapazität (profilabhängig):
- Pilot-/Validierungsprojekte: kleinere Mengen auf Anfrage
- Serienversorgung: planbare Abrufe bis 20.000 L/Tag
Lieferstandard:
- 600 L IBC
- 1.000 L IBC
Dokumentation & Analytik
Qualität bedeutet auch Nachvollziehbarkeit.
Auf Anfrage: Spezifikation/TDS, COA je Charge, SDS.
Chargenparameter werden dokumentiert und bereitgestellt.
B2B entscheidet über Nachweise
Neben Lieferung zählt die Fähigkeit, Spezifikation und Charge nachvollziehbar zu machen – für Einkauf, QM und Auditprozesse.
Auf Anfrage stellen wir bereit:
- Spezifikation / TDS
- COA je Charge (Analytik/Parameter)
- SDS
- projektbezogene Zusatzanalytik (je Branche/Zielmarkt)
Häufige Fragen zu HOCl
HOCl ist die chemische Formel für Hypochlorige Säure. Das Molekül besteht aus den drei Elementen Wasserstoff (H), Sauerstoff (O) und Chlor (Cl).
Im Markt werden verschiedene Begriffe verwendet bzw. teils vermischt, z. B. Anolyt (Anolyte mit NaCl) oder Natriumhypochlorit (NaOCl).
Ja – wir stellen HOCl (Hypochlorige Säure) her. Wichtig: HOCl ist nicht dasselbe wie Natriumhypochlorit (NaOCl).
- Hypochlorit-Ionen (OCl⁻) tragen eine negative elektrische Ladung, während Hypochlorige Säure (HOCl) elektrisch neutral ist.
- HOCl kann sich dadurch in der Regel schneller zu Mikroorganismen bewegen und sie in sehr kurzer Zeit oxidativ inaktivieren, während das Hypochlorit-Ion unter vergleichbaren Bedingungen deutlich länger benötigen kann (je nach Bedingungen bis zu Minuten).
- Viele Keimoberflächen sind negativ geladen. Das kann dazu führen, dass das negativ geladene OCl⁻ an der Keimoberfläche eher abgestoßen wird und dadurch weniger wirksam ist.
- Die fehlende elektrische Ladung von HOCl kann es erleichtern, Schutzbarrieren (z. B. Hüllen um Viren/Schichten um Keime) wirksamer zu durchdringen.
Das zeigt ein Blick in die Forschung zu HOCl:
Allein in den letzten 30+ Jahren gab es über 300 veröffentlichte Forschungsartikel zu Hypochloriger Säure.
Forschung zu mikrobiellen Krankheitserregern (Beispiele):
- Listeria – über 70 Forschungspublikationen
- E. coli – über 60 Forschungspublikationen
- Salmonellen – über 50 Forschungspublikationen
- Staphylococcus – über 30 Forschungspublikationen
Forschung nach Industriezweigen (Beispiele):
- Obst & Gemüse (Fresh Produce) – über 120 Forschungspublikationen
- Geflügel – über 30 Forschungspublikationen
- Meeresfrüchte – über 30 Forschungspublikationen
- Medizinisch – über 20 Forschungspublikationen
Nein. Wir nutzen kein ECA-System, sondern haben ein eigenes Herstellungsverfahren entwickelt. Dadurch können wir definierte HOCl-Spezifikationen mit deutlich geringerer Salz-/Ionenlast als bei vielen klassischen ECA-Systemen herstellen.
Wir arbeiten ohne Salzsole wie bei vielen ECA-Systemen. Dadurch ist die Ionen-/Salzlast und damit die Leitfähigkeit der Lösung erheblich niedriger als bei vielen Marktbegleitern.
Das ist wichtig für alle Geräte, Düsen etc., die mit der Lösung in Kontakt kommen.
Unser Produkt hat je nach ppm einen Leitwert von unter 1.800 bzw. 1.200 µS/cm. Wettbewerbsprodukte liegen hier häufig deutlich höher (z. B. > 4.000 µS/cm). Auch die Chloridwerte liegen bei solchen Produkten entsprechend deutlich höher.