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HOCl – Hypochlorige Säure

HOCl –

Beziehen Sie salzfreies HOCl direkt vom Hersteller.

Die schnell wirkende oxydativ-mikrobizide Desinfektionslösung ist mit einer greensafer®-Anlage in Deutschland hergestellt. Luft- und lichtgeschützt ist das HOCl ca. 12 Monate haltbar.

Wir freuen wir uns sehr auf Ihre Anfrage. Gerne erhalten Sie bis zu 12.000 Liter HOCl pro Tag. Unsere von Henkel und dem Institut Fresenius zertifizierte Desinfektion erhalten Sie in 1l-Flaschen, 5- oder 10l-Kanistern sowie in 1.000l-IBC-Gebinde.

Schnelle Fakten zu Biodyozon® (Hypochlorige Säure - HOCl):
  • HOCl ist die Formel für hypochlorige Säure, eine schwache Säure ähnlich der eines milden Zitrussaftes.
  • HOCl wird auf natürliche Weise von Blutkörperchen bei allen Säugetieren für Heilung und zum Schutz produziert.
  • Als starkes Oxidationsmittel wirkt HOCl gegen eindringende Bakterien, Pilze und Viren.
  • Die Erzeugung von HOCl aus einer Salzwasserlösung durch Strom wurde in den 1970er Jahren entdeckt.
  • HOCl wird heute in den Bereichen Gesundheit, Lebensmittelsicherheit, Wasseraufbereitung und der allgemeinen Hygiene eingesetzt.
  • Aktivchlor ist eines von drei Desinfektionsmittel, dass das Coronavirus unter einer Minute eliminiert: Journal of Hospital Infection, 6. Feb. 2020
  • Flächen- Hand- und Luftdesinfektion zur Vorbeugung von Infektionen mit dem SARS-CoV-2

Häufige Fragen

Hypochlorige Säure wird natürlich von weißen Blutkörperchen produziert.

Es spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem, indem es Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Einzeller) und Viren, die ihrem Wirt (Menschen, Tieren und Pflanzen) Schaden zufügen können, durch Oxidation und Chlorierung abtötet.

Biodyozon® besteht aus Wasser 99,95g, HOCl mind. 0,05g (500ppm) pro 100g.

Hypochlorid-Ionen tragen eine negative elektrische Ladung, während Hypochlorige Säure keine elektrische Ladung trägt.

Die hypochlorige Säure bewegt sich schnell und kann die Bakterien in wenigen Sekunden oxidieren, während das Hypochlorit-Ion bis zu einer halben Stunde dauern kann.

Keimoberflächen tragen eine negative elektrische Ladung, die zu einer Abstoßung des negativ geladenen Hypochlorit-Ions in dem Bereich der Keimoberflächen führt. Hypochlorit-Ionen werden dadurch weniger wirksam bei der Abtötung von Keimen.

Die fehlende elektrische Ladung der Hypochlorsäure ermöglicht es, die Schutzbarrieren, die Keime umgeben, wirksamer zu durchdringen.

Allein in den letzten über 30 Jahre gab es über 300 veröffentlichte Forschungsartikel zu Hypochloriger Säure.

Forschung zu mikrobiellen Krankheitserreger:

  • Listeria – Über 70 Forschungspublikationen
  • E. coli – Über 60 Forschungspublikationen
  • Salmonellen – Über 50 Forschungspublikationen
  • Staphylococcus – Über 30 Forschungspublikationen

Forschung nach Industriezweigen:

  • Produzenten – Über 120 Forschungspublikationen
  • Geflügel – Über 30 Forschungspublikationen
  • Meeresfrüchte – Über 30 Forschungspublikationen
  • Medizinisch – Über 20 Forschungspublikationen

Dies ist die Liste der relevanten Stoffe und Lieferanten, die die ECHA (European Chemicals Agency) gemäß Artikel 95 der Biozidprodukte-Verordnung (BPR) veröffentlichen muss.

Seit dem 01.09.2015 dür­fen gemäß Arti­kel 95 Absatz 2 der Bio­zid­ver­ord­nung nur noch Bio­zid­pro­dukte auf dem Markt bereit­ge­stellt wer­den, wenn der Stoff- oder Pro­dukt­lie­fe­rant in der Liste gemäß Arti­kel 95 Absatz 1 der Bio­zid­ver­ord­nung (so­ge­nannte Arti­kel 95-­Lis­te) auf­ge­führt ist.

Achtung vor Wettbewerbsprodukten, die mit Desinfektion aus sogenannten „In situ“- oder ECA-Anlagen werben: Diese Anlagen dürfen nur für den Eigenbedarf betrieben werden, wenn die Wirkstoff-Precursor-Kombination zugelassen ist. Generierung von freiem Chlor durch das Verfahren der Elektrolyse vor Ort (in sito), ist zugelassen mit jedem Ausgangsprodukt Natriumchlorid (Salz) der Firmen, die in der Artikel 95 Liste der ECHA aufgeführt sind. Der damit erzeugte Wirkstoff heißt „Aktivchlor, hergestellt aus Natriumchlorid mittels Elektrolyse“

Dies bezieht sich jedoch nur auf den Eigenbedarf bzw. das Betreiben der Anlage. Für den Verkauf der abgefüllten Desinfektion gilt:

  1. Der Wirkstoffname lautet jetzt „Aktivchlor, freigesetzt aus Hypochlorsäure“
  2. Der Hersteller muss als Lieferant dieses Inhaltsstoffes auf der Artikel 95-Liste der ECHA stehen. Ist dieser dort nicht namentlich aufgeführt, darf das Mittel weder in Deutschland noch in Europa verkauft werden.

Die Biodyozon GmbH ist als Lieferant in der Artikel 95 Liste der ECHA aufgenommen und darf daher europaweit den Inhaltsstoff „Aktivchlor, freigesetzt aus Hypochlorsäure“ vertreiben. ECHA Registernr.: BC-UK 0044396-21

List of active substances and suppliers

Die Produkte Biodyozon® Clean Surface, Clean Hand und Clean Air haben ca. 500 ppm „Aktivchlor, freigesetzt aus Hypochlorsäure“ im Produkt.

Biodyozon® zerstört nachweislich (Henkel, Institut Fresenius) ab 200 ppm sicher die meisten Keime, Bakterien und Viren.

Gerne stellen wir Ihnen auch individuelle HOCl-Lösungen bis 2000 ppm her.

Biodyozon® ist salzfrei. Durch unser spezielles Herstellungsverfahren befindet sich kein Natriumchlorid (NaCl) im Produkt, wodurch der Leitwert der Desinfektion erheblich niedriger als bei Marktbegleitern ist.

Dies ist wichtig für alle Geräte, Düsen etc., die mit der Desinfektion in Kontakt kommen.

Achtung vor Wettbewerbsprodukten, die mit HOCl werben: Wenn bei den Inhaltsstoffen Natriumchlorid (NaCl) angegeben ist, kann davon ausgegangen werden, dass es sich nicht um „Aktivchlor, freigesetzt aus Hypochlorsäure“ sondern um sogenanntes „Anolyt“ bzw. Natriumhypochlorit handelt.
Hier hilft ein Blick in das Sicherheitsdatenblatt des Lieferanten sowie eine Kontrolle der Inhaltsstoffe, die bei der Registrierung des Biozids bei der BauA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) angegeben wurde:

Datenbank der gemeldeten Biozidprodukte

Michael Faraday gründete die Gesetze der Elektrolyse und wurde in den 1870er Jahren kommerziell verfügbar.

Elektrolyse nennt man einen chemischen Prozess, bei dem elektrischer Strom eine Redoxreaktion erzwingt. Sie wird beispielsweise zur Gewinnung von Metallen verwendet, oder zur Herstellung von Stoffen, deren Gewinnung durch rein chemische Prozesse teurer oder kaum möglich wäre. Beispiele wichtiger Elektrolysen sind die Gewinnung von Wasserstoff, Chlor und Natronlauge.

Weitere Informationen

Hypochlorsäure ist von der FDA für die Verwendung bei Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten, Obst und Gemüse und Schaleneiern als Desinfektionsmittel ohne Spülung zugelassen. 

Die Konzentration des verfügbaren freien Chlors soll 60 ppm nicht überschreiten. Die FCS enthaltende wässrige Lösung kann in Verarbeitungsanlagen wie folgt verwendet werden:

1. in Prozesswasser oder Eis, das mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, als Sprüh-, Wasch-, Spül-, Tauch-, Kühlwasser und Brühwasser für ganzes oder zerlegtes Fleisch und Geflügel, einschließlich Schlachtkörper, Teile, Besatz und Innereien

2. in Prozesswasser, Eis oder Salzlake zum Waschen, Spülen oder Kühlen von verarbeiteten und vorgeformten Fleisch- und Geflügelprodukten

3. in Prozesswasser oder Eis zum Waschen, Spülen oder Kühlen von Obst, Gemüse, ganzem oder geschnittenem Fisch und Meeresfrüchten

4. in Prozesswasser zum Waschen oder Spülen von Schaleneiern.

Weitere Informationen

Leitfaden zur Minimierung mikrobieller Lebensmittelsicherheitsgefahren von frisch geschnittenem Obst und Gemüse

Die antimikrobielle Aktivität eines chlorbasierten Desinfektionsmittels hängt von der Menge an hypochloriger Säure (auch „freies Chlor“ genannt) im Wasser ab. Die Menge an Hypochlorsäure im Wasser hängt vom pH-Wert des Wassers, der Menge an organischem Material im Wasser und bis zu einem gewissen Grad von der Temperatur des Wassers ab. Wenn die Menge an hypochloriger Säure nicht aufrechterhalten wird und die Menge an organischem Material zunimmt, kann das antimikrobielle Mittel seine Wirksamkeit bei der Aufrechterhaltung der Wasserqualität verlieren.  Wenn ein Fresh-Cut-Prozessor eine chlorhaltige Verbindung als Desinfektionsmittel verwendet, empfehlen wir, dass der Prozessor das Prozesswasser auf freie Chlor- oder Hypochlorsäurekonzentrationen überwacht.

Weitere Informationen